Lernen Sie Cossebaude und Umgebung kennen

Cossebaude

Geschichtliche Entwickung

Die Ortschaft Cossebaude liegt im Nordwesten von Sachsens Hauptstadt Dresden und wurde im Jahre 1071 erstmals geschichtlich erwähnt. Der ursprüngliche Ortsname "Cozubudi" stammt aus dem slawischen und bedeutet übersetzt "Ziegenstall".

Historischen Überlieferungen zufolge sollen bereits im 11. Jahrhundert die ersten Weinberge und somit der Cossebauder Weinbau begründet worden sein. Bis ins 19. Jahrhundert hinein lebten die Bewohner des Dorfes Cossebaude vorrangig vom Obst- und Weinbau sowie der Landwirtschaft. Mit der Einschleppung der Reblaus im Jahre 1880/1881 allerdings endete die Bedeutung des Weinanbaus für den Ort Cossebaude endgütig. Nach der Reblauskatastrophe wurden verstärkt Obstbäume angepflanzt.

Nach und nach entwickelte sich Cossebaude immer mehr zu einer Industriegemeinde. Nach der politischen Wende Anfang der 90iger Jahre wichen die einstigen Großbetriebe der beton- und metallverarbeitenden Industrie einer Vielzahl kleiner und mittelständischer Unternehmen. Am 1. Januar 1997 wurde Cossebaude nach Dresden eingemeindet und zählt seither zum Dresdner statistischen Stadtteil Cossebaude/Mobschatz/Oberwartha.

Leben in Cossebaude

Seit der deutschen Wiedervereinigung hat Cossebaude besonders als Wohnstandort eine rasante Entwickung erfahren. Zur hohen Wohn- und Lebensqualität trägt insbesondere auch das landschaftlich schöne Umland mit seinen Elbauen, Weinbergen, Streuobstwiesen, Villen und Gärten mit alten Baumbeständen bei.

Ziel weiterer Sanierungsmaßnahmen ist es, historisch wertvolle Gebäde zu erhalten, Neubauten in die bestehende Gebietsstruktur zu integrieren, die Baumpflanzungen zu ergänzen, das Wohnumfeld insgesamt zu verbessern und die Versorgungsfunktion des Gebietes auszubauen.

Gasthäuser in Cossebaude

Neben zahlreichen Pensionen laden auch das "Hotel VISA" und das "Hotel Am Friedensstein" zum Verweilen ein. Beide sind im Zentrum der Ortschaft gelegen und ermöglichen eine schnelle Anbindung zur Autobahn A4 sowie zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten in Dresden und Meißen. Egal für welches Gasthaus Sie sich entscheiden, die Mitarbeiter der Hotels "VISA" und "Am Friedensstein" freuen sich auf Ihren Besuch und stehen Ihnen jederzeit mit Ideen zur Gestaltung Ihres Aufenthaltes in Cossebaude beratend zur Seite.

Sehenswürdigkeiten


Das Bismarck-Ehrenmal auf der Herrenkuppe ist immer eine Besichtigung wert. Das viereinhalb Meter hohe Denkmal besteht vorwiegend aus Syenit und Muschelkalksteinbeton. Von diesm Denkmal aus eröffnet sich dem Besucher ein wunderschöner Rundblick über das gesamte Elbtal und die Cossebauder Umgebung.

Aber auch für Fans des nassen Elements gibt es alljährlich im Sommer ein interessantes Ausflugsziel, das Cossebauder Stauseebad. Der Stausee Cossebaude/Niederwartha entstand Ende der zwanziger Jahre. Er hat eine Fläche von 25.0000 m² und klares sauberes Wasser mit einer Tiefe von 2 bis 5 Meter. Die Fläche, die dabei von den Badegästen genutzt werden kann, liegt bei ca. 45.000 m² innerhalb der Bojenbegrenzung. Umgeben von großen Liegewiesen und alten Kastanienbäumen kann man im Stauseebad Cossebaude sehr viel Sonne tanken, oder sich in einem FKK Bereich austoben. Neben dem Stausee Cossebaude steht für Kinder auch ein Nichtschwimmerbecken und ein Planschbecken mit einer 82-Meter-Rutsche zur Verfügung. Natürlich gibt es auch einen Spielplatz, einen Kiosk, einen Eisverkauf und eine kleine Gaststätte.

Quellen:
» www.dresden.de
» www.dresdner-stadtteile.de
» Stauseebad Cossebaude
Lernen Sie Coseebaude und Umgebung kennen